Geschichte

Jagen verbindet, aber da ist noch mehr ...
Jäger waren es, die 1950 als überlebende Mitglieder des Jagdcorps Hubertia Halle in Bonn jagdlich interessierte Studenten einluden, um eine Gemeinschaft von Studenten, die bereits Jäger waren oder werden wollten, zu gründen. So entstand die Jagdverbindung Hubertia Bonn und Halle zu Bonn.
Man war damals und ist sich heute unverändert einig, dass diese Gemeinschaft mehr sein soll, als ein Jagdclub oder sonst eine Interessengemeinschaft von Jägern.
Am 12. Juni 1951 konstituierte sich die "Akademische Jägerschaft Hubertia Bonn" im Hotel Rheinlust in Beuel. Gründer sind die Alten Herren Block, Kohle, Kretteck, Kröger, von Schaaffhausen, Schulze-Gemen und Weddeling. Paten waren die Herren Drees (Unitas Stolzenfels) und Liesen (KDStV Staufia). Kurz darauf erhielt die junge Hubertia die Anerkennung der Universität Bonn. Die jagdliche Ausbildung und Betreuung der jungen Huberten lag in den Händen des späteren Ehren-Alten-Herren Dr. Hülle, der weit über die lokalen Grenzen hinaus Ansehen und Verehrung genoss.

Zum ersten Stiftungsfest 1952 erfolgte die Namensänderung in "Jagdverbindung Hubertia Bonn". Alter Herr Burchardi verlieh 12 Aktiven das grün-weiß-braune Burschenband. In den folgenden Jahren wurden mehreren Alten Herren des ehemaligen Jagdcorps Halle, die der Hubertia beim Aufbau geholfen hatten und sich ihr verbunden fühlten, zu Ehren-Alten-Herren ernannt. 1956 wechselten die ersten Aktiven der Gründerzeit in die Altherrenschaft über.
Zusammen mit dem Jagdcorps Masovia Berlin und der Akademische Jagdverbindung Hermann Löns Münster restituierte die Hubertia 1956 den WJSC.
Am 15. Juli 1960 schloss die Hubertia mit der Altherrenschaft des Jagdcorps Hubertia Halle einen Traditionsvertrag. Seitdem trägt die Hubertia den Zusatz "und Halle zu Bonn". Durch den Vertrag bewahrt die Hubertia die Tradition des Jagdcorps Hubertia Halle.
Im Winter 1958 gelang durch Initiative von Alter Herr Burchardi der Erwerb eines Holzhauses. Als das Holzhaus aufgrund des Bebauungsplanes für den Standort abgerissen werden musste und das Grundstück anderweitig bebaut wurde, zog die Hubertia 1972 zum VDSt in den Bonner Talweg 80. Der VDSt hatte suspendiert und daher zum damaligen Zeitpunkt keine Aktivitas, so dass die Räumlichkeiten problemlos genutzt werden konnten. Im Jahre 1974 zog die Hubertia erneut um und ging für drei Jahre zur Miete in die Argelanderstraße. Als dieses Haus verkauft wurde, entschied man sich das Haus im Keltenweg 13 zu erwerben. Seitdem hat die JV! Hubertia Bonn ihr eigenes Verbindungshaus im Bonner Norden.