Das pflichtschlagende Jagdcorps Hubertia Halle ist ein am 11.02.1924 gestifteter Bund. Halle war Mitbegründer des "alten" WJSC (Wernigeroder Jagdcorps Senioren-Convent). Im Dritten Reich musste sich das Corps vertagen. Nach Kriegsende war eine Reaktivierung nicht möglich, da Halle nun im sozialistischen Machtbereich lag, in welchem Korporationen offiziell verboten waren. Aus diesem Grunde schlossen überlebende Hallenser Huberten im Sommersemester 1960 mit der Jagdverbindung Hubertia Bonn einen Traditionsvertrag, mit dem sie zum Wintersemester 1960/61 der Hubertia Bonn ihre Tradition übertrugen. Dieser Traditionsvertrag besteht noch heute. Deshalb tragen die Chargen neben den Farben der JV! Hubertia Bonn auch die Farben unseres Traditionsbundes, des alten Jagdcorps Hubertia Halle. Ein weiterer Ausdruck der Traditionsübernahme ist die freiwillige Möglichkeit, eine Mensur auf Halle zu schlagen. Die Mensur ist ein nach festen Regeln verlaufender studentischer Zweikampf mit Schlägern, den studentischen Fechtwaffen. Nach erfolgreicher Mensur wird dem Paukanten das Hallenser Burschenband verliehen.

Die Geschichte des Jagdcorps Hubertia Halle